Bohrlochversiegelung

Bohrlochversiegelung – Brandschutz und Abdichtung nach Maß

Überall dort, wo Leitungen, Kabel und Rohre durch Wände oder Decken geführt werden, entstehen Bohrlöcher – und damit potenzielle Gefahrenquellen für Feuer, Rauch, Feuchtigkeit und Ungeziefer. Die professionelle Bohrlochversiegelung schließt diese Schwachstellen dauerhaft und normkonform.

Warum ist die Bohrlochversiegelung wichtig?

Unversiegelte Bohrlöcher sind im Brandfall lebensbedrohlich: Feuer und Rauch breiten sich unkontrolliert aus und unterlaufen Brandschutzkonzepte. Die normgerechte Bohrlochversiegelung gemäß DIN 4102 und EN 13501 ist daher in Gewerbegebäuden, öffentlichen Einrichtungen und Mehrfamilienhäusern gesetzlich vorgeschrieben.

Unsere Leistungen

  • Versiegelung von Kabel- und Rohrdurchführungen mit Brandschutzschaum
  • Einsatz von zugelassenen Brandschutzsystemen (Manschetten, Schotte, Mörtel)
  • Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Ungeziefer
  • Dokumentation aller versiegelten Stellen
  • Prüffähige Ausführung nach Herstellervorgaben
  • Nachversiegelung nach Kabel- oder Installationsarbeiten

Normkonform und dokumentiert

Unsere Bohrlochversiegelung erfolgt nach den geltenden Brandschutzvorschriften und wird vollständig dokumentiert. Sie erhalten eine Bescheinigung über die durchgeführten Maßnahmen – wichtig für Gebäudeversicherungen, Behörden und den baulichen Brandschutznachweis.

Häufig gestellten Fragen

Was ist Bohrlochversiegelung und wann ist sie nötig?

Nach Installations- oder Montagearbeiten bleiben in Wänden, Decken oder Böden oft Bohrlöcher zurück — etwa nach Demontage von Schildern, Lampen, Halterungen oder ähnlichem. Diese Löcher müssen fachgerecht verschlossen werden, sonst zeigen sie sich später durch Putz oder Farbe oder werden zur Eintrittsstelle für Feuchtigkeit. Die Bohrlochversiegelung umfasst das Säubern, Verfüllen und farblich Anpassen — sodass die Stellen praktisch unsichtbar werden.

In welchen Situationen wird Bohrlochversiegelung typischerweise gebraucht?

Häufig nach Geschäftsauflösungen (Schilder werden abmontiert), bei Mieterwechsel in Gewerbeobjekten (Vermieterauflagen verlangen oft das Verschließen aller Bohrlöcher), nach Renovierungen mit Neumontage, bei Brandschutzanforderungen (Bohrlöcher in Brandschutzwänden müssen brandhemmend verschlossen werden), bei Schallschutzanforderungen. Auch in Industriegebäuden mit häufiger Maschinen- und Halterungsumstellung ist die Bohrlochversiegelung Routinearbeit.

Welche Materialien werden zum Verschließen verwendet?

Je nach Untergrund und Anforderung: gewöhnlicher Spachtel oder Reparaturmörtel für einfache Bohrlöcher in Putz oder Trockenbau, brandhemmender Spezialmörtel für Bohrungen in Brandschutzwänden (mit entsprechenden Zertifikaten), schallschutztechnisch zertifizierte Mittel bei Schalltrennwänden, Spezialspachtel für Beton oder Kalksandstein. Die Wahl des Materials richtet sich nach Funktion der Wand — eine Brandschutzwand muss anders versiegelt werden als eine normale Innenwand.

Werden die Stellen nach der Versiegelung farblich angepasst?

Auf Wunsch ja. Standardmäßig versiegeln wir bündig mit der Wandoberfläche — die Stelle ist dann fühlbar verschlossen, aber farblich noch sichtbar. Bei höheren Ansprüchen schleifen wir nach, grundieren und streichen exakt im Wandfarbton. Bei strukturierten Tapeten oder Spachteltechniken ist die unsichtbare Wiederherstellung schwieriger und manchmal nur durch Komplett-Neuanstrich der Wand möglich. Wir besprechen vorab, was realistisch ist.

Wie groß dürfen die Bohrlöcher sein, die wir versiegeln können?

Standardmäßig bis ca. 30 mm Durchmesser (also bis zu Bohrungen für größere Dübel). Bei größeren Öffnungen — etwa nach Demontage von Klimaanlagen oder Durchbrüchen für Kabel — sprechen wir von „Wandöffnungen verschließen”, was etwas mehr Aufwand erfordert (oft mit Trockenbauergänzungen oder größeren Spachtelflächen). Auch das übernehmen wir gerne; die Kalkulation hängt dann von Größe und Untergrund ab.

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