Entkernung

Entkernung – Gebäuderückbau für Neuanfänge

Die Entkernung eines Gebäudes ist der erste Schritt zur grundlegenden Sanierung oder zum Umbau. Dabei werden alle nicht tragenden Elemente wie Innenwände, Böden, Deckenbekleidungen, Installationen und Einbauten entfernt – bis auf das tragende Skelett des Gebäudes.

Unser Leistungsumfang bei der Entkernung

  • Rückbau aller nicht tragenden Innenwände
  • Entfernung von Bodenbelägen und Unterkonstruktionen
  • Rückbau von Deckenbekleidungen und Abhangdecken
  • Demontage aller Installationen (Heizung, Sanitär, Elektro)
  • Entfernung von Schadstoffen (Asbest, KMF) durch zertifizierte Partner
  • Abtransport und fachgerechte Entsorgung aller Materialien
  • Besenreine Übergabe des Rohbaus

Entkernung mit Schadstoffmanagement

Bei der Entkernung älterer Gebäude ist besondere Vorsicht geboten, da häufig Schadstoffe wie Asbest oder künstliche Mineralfasern (KMF) verbaut wurden. Wir führen vor Beginn eine Schadstoffuntersuchung durch und arbeiten bei der fachgerechten Sanierung mit zertifizierten Entsorgungsbetrieben zusammen.

Häufig gestellten Fragen

Was bedeutet Entkernung im Bereich Gewerbe und Industrie?

Entkernung ist das vollständige Entfernen aller nicht-tragenden Innenausbauten eines Gebäudes — Innenwände, Bodenbeläge, abgehängte Decken, Sanitärobjekte, Elektroinstallationen, Heizkörper, Verkleidungen. Tragende Wände, Decken und die Außenhülle bleiben unberührt. Im Gewerbebereich umfasst das oft auch Maschinen- und Produktionsanlagen, Lagereinrichtungen und Spezialinstallationen wie Reinraumtechnik oder Industriekühlung.

Wann wird Entkernung im gewerblichen Bereich beauftragt?

Klassische Anlässe: Komplettsanierung von Gewerbeflächen vor Neunutzung, Mieterwechsel bei Gewerbeobjekten, Umnutzung von Gebäuden (z. B. Bürofläche wird Praxis), Vorbereitung auf Neubaumaßnahmen, Insolvenzräumungen. Bei Industrieobjekten geht es oft um Standortwechsel oder Umstellung der Produktionslinien — die alten Anlagen müssen raus, bevor neue installiert werden können.

Wie lange dauert eine Entkernung?

Bei einer Standard-Gewerbefläche von 200–400 m² kalkulieren wir typischerweise 2 bis 4 Wochen — abhängig von Verbauung, Materialien und Schadstoffsituation. Industrieobjekte mit Maschinen und Spezialinstallationen brauchen oft länger, da viele Demontagen koordiniert mit Spezialfirmen erfolgen müssen. Wir erstellen detaillierte Zeitpläne und koordinieren parallel Schadstoffuntersuchung, Genehmigungen und Entsorgung.

Wer übernimmt die Entsorgung der Materialien?

Wir komplett, mit dokumentierten Entsorgungsnachweisen. Sortenreine Trennung nach AVV (Abfallverzeichnis-Verordnung) ist Standard: mineralischer Bauschutt, Holz, Metall, Gipskarton, Mischabfälle, ggf. Sondermüll. Schadstoffhaltige Materialien (Asbest, KMF, kontaminierte Stoffe) gehen ausschließlich an zertifizierte Spezialentsorger. Sie als Auftraggeber bekommen alle Nachweise — wichtig für eigene Compliance, ggf. Bauanträge oder Investorenforderungen.

Wird vorher auf Schadstoffe geprüft?

Ja, bei jedem Altobjekt — gerade bei Gewerbe- und Industriebauten aus den 1960er bis 1990er Jahren. Häufige Funde: Asbest in Bodenbelägen, Putzen oder Dichtungen, künstliche Mineralfasern in Dämmungen, PCB in Fugendichtungen, PAK in alten Teerkorkdämmungen. Wir beauftragen akkreditierte Labore mit Materialanalysen — das schützt unsere Mitarbeiter und Sie als Auftraggeber vor Haftungsrisiken bei späteren Funden.

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